Bild von Winnie Harlow

Winnie Harlow (23) beharrt bei Jobs auf einen natürlichen Make-up-Look, um nicht ihre Vitiligo-Erkrankung zu verstecken.

Das kanadische Model wurde durch seine Teilnahme bei der 21. Castingshow 'America's Next Topmodel' im Jahr 2014 zur internationalen Berühmtheit. Dort fiel die damals 19-jährige Schönheit vor allem durch ihre Erkrankung namens Vitiligo auf ? eine chronische Hauterkrankung, die als Pigmentstörungen in Form weißer, pigmentfreier Flecken zu erkennen ist.

Und genau wegen dieses vermeintlichen Makels gehört Winnie inzwischen zu den gefragtesten Models weltweit und läuft für bekannte Modeunternehmen wie Desigual oder Diesel. Und auch lukrative Werbeshootings für das 'Cosmopolitan'- oder 'Complex'-Magazin konnte Miss Harlow bereits abstauben. Doch wenn es um ihre Make-up-Routine während eines Jobs geht, lässt sie sich einfach nicht reinreden. Denn eines ist dem jungen Model besonders wichtig: seine Hautflecken. Diese will sie nämlich weder durch Schminke noch durch zu viel Kleidung verstecken, sondern voller Stolz präsentieren.

Wie sie ihr Aussehen gekonnt in Szene setzt, hat sie nun im Interview mit 'Grazia' erklärt: "Ich habe immer einen Dior Lip Glow in meiner Tasche. Ich benutze den klaren Ton, weil ich die natürliche Farbe meiner Lippen und ihre definierten Umrisse mag. Ich vermeide es, meine Augenbrauen zu stark zu schminken." Sobald Winnie ein glamouröseres Event vor sich hat, wählt sie dann doch lieber einen auffälligeren Look. "Wenn ich zu einer Veranstaltung gehe und mein eigenes Make-up mache, suche ich nach Inspirationen für einen Look, der zu meinem Outfit passt, und dann gehe ich zu YouTube, um nach einem How-to-Tutorial zu suchen. Ich schaue mir ständig YouTube-Videos an", sagt die 23-Jährige lachend.

Doch so schön Winnie Harlow mit der Schminke aussieht, gefällt sie sich selbst im Natural-Look am Besten. Um am Abend das gesamte Make-up dann wieder loszuwerden, reinigt das Model sein Gesicht mit Avocado-Öl ? ein Beautygeheimnis, das es allzu gerne mit seinen Fans teilt.

Neuer Kommentar