Skyr: Was kann die Proteinbombe aus Island wirklich?

Skyr heißt der neueste Food-Trend! Die Proteinbombe aus Island ist derzeit in aller Munde. Ob der Hype wirklich gerechtfertigt ist, verraten wir hier.

Skyr ist seit einiger Zeit in aller Munde und in so ziemlich jedem Supermarkt zu finden. Doch was ist dran an der hochgepriesenen Proteinbombe aus Island? Skyr ist vergleichbar mit Joghurt oder Quark. Es hat einen hohen Eiweißgehalt und dennoch einen geringen Fettanteil, was ihn von den Nährwerten her zu einer cremigen Alternative zu Magerquark macht. Aber was ist wirklich dran beziehungsweise drin? Und wie schmeckt Skyr eigentlich?

Die Nährwerte

Mit einem Proteingehalt von elf Prozent ist Skyr vor allem für Fitness-Fans interessant, da es beim Muskelaufbau helfen kann und den Kalziumspeicher auffüllt. Zudem haben 100 Gramm Skyr gerade mal 66 Kalorien und nur 0,2 Gramm Fett. Der geringe Anteil an Kohlenhydraten macht das isländische Milchprodukt auch für den Low-Carb-Speiseplan interessant.

Wie schmeckt Skyr?

Skyr unterscheidet sich nicht nur äußerlich kaum von Magerquark, auch geschmacklich geht er in dieselbe Richtung. Beide sind leicht säuerlich und werden deshalb gerne mit Zucker angereichert. Die Isländer essen ihren Skyr übrigens am liebsten mit frischen Heidelbeeren, was natürlich die gesündere Variante ist.

Auch hierzulande wird Skyr als fertige Zubereitung mit Beeren und Co. angeboten, wir empfehlen jedoch die naturbelassene Version, da diese in der Regel keine versteckten und ungesunden Zutaten enthält. Früchte der Saison dazu, fertig! Das Produkt eignet sich übrigens zum Dippen für Gemüse und kann sogar zum Backen verwendet werden.

Fazit

Skyr bietet definitiv eine willkommene Abwechslung bei den fettarmen Milchprodukten. Allerdings wird mit ihm auch ein Lebensgefühl konsumiert, was natürlich den Preis beeinflusst: 450 Gramm Skyr kosten in der Regel über einen Euro, während 500 Gramm Magerquark bereits für knapp 75 Cent zu haben sind.


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