Scarlett Johansson: Sie steht zu ihrem Marchesa-Kleid

Bild von Scarlett Johnasson und Colin Jost

Scarlett Johansson (33) bereut ihre Entscheidung nicht, ein Kleid aus dem Hause Marchesa zur MET-Gala getragen zu haben.

In letzter Zeit fehlte von Marchesa-Kreationen auf den roten Teppichen Hollywoods jede Spur, denn die Stars und Sternchen der Filmszene boykottierten das Label der Noch-Ehefrau von Harvey Weinstein (66, ‚Gangs of New York‘). Zwar hatte sich Georgina Chapman (42) nach dem Sex-Skandal umgehend von dem früheren Erfolgsproduzenten getrennt, dem mittlerweile über 90 Frauen Missbrauch vorwerfen, trotzdem hängt in ihrer Modemarke weiterhin viel Weinstein-Geld. Zudem soll er früher Schauspieler dazu gedrängt haben, die Kreationen seiner Frau bei öffentlichen Veranstaltungen zu tragen.

Am Montag [7. Mai] präsentierte sich Scarlett Johansson (‚Lucy‘) nun als erste seit dem Weinstein-Skandal in einer burgunderfarbenen Marchesa-Robe auf der MET-Gala in New York. Nicht allen gefiel die Wahl der Schauspielerin, doch sie selbst ist nach wie vor davon überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. „Ich habe Marchesa getragen, weil sich Frauen in den Kleidern der Marke wohl und schön fühlen und es gefällt mir, ein Modehaus zu unterstützen, das von zwei unglaublich talentierten und wichtigen Designerinnen gegründet wurde“, zitierte ‚People‘ ein Statement der Schauspielerin, die das Event mit ihrem neuen Freud Colin Jost (35, ‚How to be Single‘) besuchte.

Die Marchesa-Designerinnen freuten sich natürlich, dass Scarlett Johansson als Unterstützerin der ‚Metoo‘ – und ‚Time’s Up‘-Bewegungen eines ihrer Kleider trug. „Wir fühlen uns wahrhaftig geehrt, dass Scarlett sich für Marchesa für die MET-Gala entschieden hat. Sie ist eine unglaublich talentierte Schauspielerin, die eine unglaubliche Präsenz und Style hat. Es war wunderbar, so eng mit ihr an der Kreation dieses maßgeschneiderten Looks zusammenzuarbeiten“, so ein Sprecher des Labels.

Georgina Chapman hat sich seit dem Skandal um ihren Noch-Ehemann aus dem Rampenlicht zurückgezogen und sogar die Marchesa-Modenschau auf der New York Fashion Week abgesagt, um möglichen Kritiken zu entgehen.

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