Richtiges Sonnen-Baden: Das sind die größten Irrtümer zum Sonnenschutz

Der falsche Lichtschutzfaktor, die falsche oder gleich gar keine Kleidung und schon hat man einen fiesen Sonnenbrand. Tipps zum Sonnenschutz gibt es deswegen viele - manche davon sind aber einfach nur falsch.

Kleidung ja, aber bitte die richtige!

Gerade Menschen mit einem hellen Hauttyp kriegen beim Gedanken an die heiße Sommersonne meist eine Gänsehaut. Da behält man doch am besten die Klamotten an, denn was könnte besser vor der Sonne schützen als eine Stoffschicht? Dieser Gedanke ist nicht ganz richtig, aber auch nicht komplett falsch.

Auf die Beschaffenheit der Stoffe kommt es an. Je engmaschiger der Stoff, desto höher ist der Schutz vor der Sonne. Noch besser ist es, wenn der Stoff von dunkler Farbe ist. Schwarz beispielsweise absorbiert mehr als 90 Prozent der UV-Strahlung, wohingegen weiß rund 40 Prozent UV-Licht durchlässt. Wer ganz sicher gehen will, kauft sich am besten Kleidung mit UV-Schutz.

Von wegen weniger ist mehr

Auch die härteste "Strand-Eidechse" muss irgendwann einmal ins Wasser. Da ist es doch praktisch, wenn man wasserfeste Sonnencreme verwendet hat, oder? Wieder so eine Halbwahrheit, denn obwohl viele Hersteller mit "wasserfester" Sonnencreme werben, kann sich der Schutz nach dem Kontakt mit Wasser um bis zu 50 Prozent verringern. Um das lästige Eincremen kommt man also auch nach dem Bad im kühlen Nass nicht herum.

Apropos Eincremen: Braun wird man auch mit einem hohen Lichtschutzfaktor. Viele, die gern knackig braun aus dem Urlaub zurückkommen wollen, greifen zu einer Creme mit niedrigem LSF. Das geht dann oft zu Lasten der Gesundheit, was gar nicht sein muss. Ein hoher LSF verhindert die Urlaubs-Bräune nicht, sondern sorgt sogar dafür, dass sie länger hält. Ein Grund mehr zur Tube mit LSF 30 zu greifen!


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