Bild von Nicolas Ghesquière

DE Fashion - Nicolas Ghesquière (43) möchte seine Kundinnen "einen anderen Weg aufzuweisen".

Der Designer ist als Kreativchef bei Louis Vuitton tätig und arbeitete zuvor bei Balenciaga. Seine Kreationen sind auch unter den großen Hollywoodstars beliebt, erst im Mai begeisterte Julianne Moore (54, 'Boogie Nights') bei den Filmfestspielen von Cannes in einem Lederkleid von Louis Vuitton, das in Burgunderrot ein totaler Hingucker war.

Mit seinen Kreationen möchte der französische Modeschöpfer seine Kunden auf eine einzigartige Art und Weise zufriedenstellen: "Meine Rolle als Designer ist es, andere zu erfreuen. Aber ich bin auch hier, um einen anderen Weg aufzuweisen. Das ist Mode. Es ist immer ein Spiel", berichtete er im Interview mit dem 'InStyle'-Magazin. "Die Leute haben immer gedacht, dass ich Nischendesigns mache und experimentell bin. Aber ich denke, dass ich mich darauf vorbereitete, das auszudrücken, was ich in einer größeren Dimension sagen wollte - und auch lauter. Auf diese Art habe ich mich also sehr verändert."

Die Kreationen der Resort-Kollektion von Nicolas Ghesquière modelte die japanische Schauspielerin Rinko Kikuchi (33, 'Babel'). Zu den Designs zählen auffällige Outfits sowie eine scharlachrote Lederjacke mit einer marineblauen Bordüre oder eine andere Version mit blauer Spitze und weißen Streifen. Der Modestar ist begeistert, die Darstellerin für seine Outfits gewonnen zu haben, und könnte sich keine bessere Repräsentantin vorstellen.

"Rinko hat etwas extrem Feminines an sich, gleichzeitig ist sie aber sehr freundlich und hat auch etwas Jungenhaftes. Sie ist eine fantastische Schauspielerin, natürlich. Habt ihr 'Pacific Rim' gesehen? Rinko ist ein Genie in Actionszenen!", schwärmte er von der Schauspielerin.

Freiheit ist das immer wiederkehrende Thema, das die Kollektionen des Modeschöpfers durchzieht und er hofft, dass es gut bei den Damen der Schöpfung ankommt: "Bei Louis Vuitton geht es immer wieder um die Vorstellung des Reisens und Erforschens, aber ich betrachte es eher als Bewegung. Man kann auch zu seiner Straßenecke reisen, wenn man will", lachte Nicolas Ghesquière.

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