Lupita Nyong’o: Sie rebellierte in der Schule

Bild von Lupita Nyong'o

Lupita Nyong’o (35) zeigte schon früh, dass sie ihren eigenen Kopf hatte.

Während der ihrer High-School-Zeit besuchte die Schauspielerin (‚Black Panther‘) eine Jungsschule, auf der Mädchen lediglich in den letzten zwei Jahren zugelassen waren – unter einer Bedingung: Es herrschte ein strenges Make-up-Verbot. Obwohl Lupita Nyong’o zu dem Zeitpunkt eigentlich kaum Interesse daran hatte, sich zu schminken, stieß der Schülerin diese Regel sauer auf. „Es war eine Schule mit 700 Jungs und einer Handvoll Mädchen“, erinnerte sich der Hollywoodstar in einem Interview mit ‚InStyle‘. „Und da gab es diese veraltete Regel die besagte, dass wir Mädels kein Make-up tragen dürfen. Ich war wütend, dass die Leiter versuchten, die kleine Anzahl an Schülerinnen auf diese Weise zu unterdrücken. Ich war so sauer, dass ich eine Petition startete.“

Die Leinwandschönheit wusste ihre Kampagne gut zu begründen. „Wenn eine Frau Make-up tragen möchte, um ihr Selbstbewusstsein zu steigern, warum nicht? Das ändert ja nichts daran, wie der Lehrstoff aufgenommen wird. Ich selbst hatte kein Interesse daran, aber die ganze Situation schien mir einfach ungerecht.“ Für die Oscargewinnerin ist Make-up heutzutage ein Accessoire, dass sie aber keinesfalls zwingend braucht, um sich selbst schön zu finden. „Es sollte nie die Selbstliebe ersetzen“, bekräftige eine selbstbewusste Lupita Nyong’o.

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