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Kanye West (40), es reicht!

Als bekennender Trump-Anhänger, Musiker mit einem Hang zum Größenwahn oder fragwürdigen Twitter-Statements sorgt Kanye West regelmäßig für Schlagzeilen. Nun rief eine besonders bizarre Aussage des 40-Jährigen eine Welle der Empörung hervor. Denn in einem Live-Videointerview mit 'TMZ' erklärte Kanye über das Schicksal afroamerikanischer Menschen: "400 Jahre lang Sklaverei? Das klingt für mich nach eigener Wahl." Selbst für Kanyes Verhältnisse ist dieses Statement eine neue Höchstleistung in Sachen umstrittener Bemerkungen. Der Shitstorm ließ natürlich nicht lange auf sich warten.

Mit einer halbherzigen Erklärung auf Twitter, versuchte der Mann von Kim Kardashian (37) sich jetzt zu verteidigen und schrieb über seine Sklaverei-Aussage: "So lange in dieser Position zu bleiben, obwohl wir eine große Masse hinter uns hatten, zeigt, dass wir mental gefangen waren."

Doch es hagelte nicht nur weiter Kritik auf Kanyes Social-Media-Seiten, Aktivisten starteten auch eine Online-Petition, in der sie Adidas aufforderten, die Zusammenarbeit mit dem Rapper zu beenden. Die Marke bringt seit 2013 die Yeezy-Kollektionen des Sängers auf den Markt.

Doch die Forderungen scheinen keinen Eindruck auf das bekannte Sport-Label zu machen. Adidas-Vorstandsvorsitzender Kasper Rorsted (56) erklärte im Interview mit dem Business-TV-Sender 'Bloomberg', dass sie auch weiterhin mit dem Musiker zusammenarbeiten wollen. "Er ist ein sehr wichtiger Teil unserer Strategie", so Rorsted. Diskussionen, den Vertrag zu kündigen, hätte es nicht gegeben. Weiter schwärmte der dänische Geschäftsmann über Kanye, dass er ein "fantastischer Designer" sei.

Ob Kasper Rorsted bei den steigenden Unterschriftzahlen auf der Petition an dieser Meinung festhalten wird? Über 5.000 Menschen (Stand 3.Mai) fordern bereits, dass Kanye West die Adidas-Zusammenarbeit sofort gekündigt werden sollte.

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