Bild von Emily Ratajkowski

Emily Ratajkowski (26) wird des Plagiats beschuldigt.

Anfang des Monats stellte das Model seine neue Bademodenlinie Inamorata vor - doch nur einen Tag nach dem Launch hatte Emily schon eine Unterlassungsaufforderung im Briefkasten. Die New Yorker Designerin Lisa Marie Fernandez beschwerte sich laut 'Business of Fashion' wegen zwei Modellen, die ihren eigenen zu ähnlich seien: dem Cardiff Swimsuit und dem Vulcan Bikini Top.

Zwar gibt es in den USA bezüglich funktioneller Kleidung keine Urheberschutzgesetze, da Emily Ratajkowski ihre Teile jedoch auch weltweit verschickt, bezog sich Fernandez in ihrem Fall auf EU-Richtlinien. Sie legte zwei Zertifikate der Behörde European Union Community Design Registration vor, die besagen, dass sie ihre Modelle im Mai 2015 eintragen ließ. Dadurch habe sie innerhalb der EU bis 2020 die exklusiven Rechte, diese Designs herzustellen, sie zu importieren und zu exportieren und sie zu verkaufen. Danach kann sie dieses Recht für maximal weitere 25 Jahre ausweiten.

Weder Emily Ratajkowski noch ein Sprecher ihrer Firma wollten sich hierzu bislang äußern.

"Durch die Technologien betreten wir ein neues Zeitalter der Rechenschaftspflicht", erklärte Lisa Marie Fernandez laut 'Business of Fashion'. "Das Kopieren ist ein konstantes [Problem] und wir gehen dagegen mit voller Kraft an."

Nach eigener Aussage hatte Fernandez auch schon H&M eine Unterlassungsaufforderung zugeschickt. Bislang habe sie jedoch nie vor Gericht ziehen müssen.

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