Bild von Chloe Sevigny

In Cannes hat sich Chloë Sevigny (43) nicht wohl gefühlt.

Als gefeierte Schauspielerin tingelt man über die roten Teppiche, besucht die glamourösesten Events und findet sich in zahlreichen Fashion-Magazinen wieder, in denen die Red-Carpet-Looks gefeiert werden. Chloë Sevigny ('Boys Don?t Cry') geht es da nicht anders. Zuletzt verzauberte sie bei den Filmfestspielen in Cannes, bei denen sie in der Jury sitzt, in einer Abendrobe von Chanel. Wie der Hollywood-Star nun jedoch im Interview mit 'Women?s Wear Daily' zugab, sind ihr diese Glamour-Auftritte ? von denen viele junge Mädchen weltweit wohl sehnlichst Träumen ? regelrecht zuwider.

"Es fällt schwer, sich noch als man selbst zu fühlen, nachdem Make-up und Haare gemacht wurden. Und dann trägt man noch diese Klamotten, die nicht dir gehören", erklärte die 43-Jährige. Und sie geht noch weiter und kritisiert: "Da ist immer so eine Fassade auf dem roten Teppich. Es fühlt sich an, als müsste man die Regeln eines Spiels befolgen." Hinzu komme, dass man nach der Veranstaltung überall mit Fotos von dem Auftritt konfrontiert werde. Dadurch würde sich der Druck, ein Styling-Team zu engagieren, zusätzlich erhöhen.

In Zukunft wolle der Hollywood-Star jedoch selbst mehr Kontrolle über die Frage nach dem richtigen Make-up, der Frisur und dem Outfit übernehmen. Chloë Sevigny erklärte: "Wenn ich mehr am Look mitarbeite, werde ich mich vielleicht auch wohler fühlen und nicht wie eine fremde Person."

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