Anna Faris: Ist es ein Konflikt, sich als Feministin die Brüste operieren zu lassen?

Bild von Anna Faris

Anna Faris (41) bereut nichts.

Vor über zehn Jahren unterzog sich Anna Faris einer Brustvergrößerung ? keine leichte Entscheidung für die Schauspielerin und Drehbuchautorin, wie sie nun in einem Interview mit ‚Women’s Health‘ erzählte.

Damals sei sie in einer Situation gewesen, in der sich vieles in ihrem Leben änderte: „Als ich 30 wurde, machte ich eine Scheidung durch. Ich hatte gerade ‚The House Bunny‘ zu Ende gedreht und das nächste Drehbuch bereits verkauft. Mir passierten lauter neue Sachen. Daraufhin habe ich mich dazu entschlossen, mir meine Brüste machen zu lassen.“

Doch Faris plagten viele Zweifel, bevor sie sich endgültig unters Messer legte, wie sie weiter zugab: „Ich hätte niemals gedacht, dass ich so etwas tun würde. Ich war lange Zeit der Meinung, Schönheitsoperationen wären eine Kapitulation vor den Männern. Ich bin immer noch überrascht, dass ich das getan habe, denn ich bin eine standhafte Feministin. Ich dachte immer: ‚Verrate ich mein eigenes Geschlecht, wenn ich das mache?'“ Schließlich kam sie zu dem Schluss, dass es doch eine simple Sache sei. Der ‚Scary Movie‘-Star erinnerte sich: „Ich wollte einen Bikini ausfüllen. Ich wollte wissen, wie sich das wohl anfühlen würde.“ Also ließ sie die Operation durchführen. Eine Entscheidung, die sie nicht bereute. Vor ihrer Operation hätte sie ein kleines A-Körbchen. Über das Ergebnis nach dem Eingriff schwärmte sie: „Es war unglaublich großartig.“

Mittlerweile sieht sie ihren Gang zum Schönheitschirurgen nicht mehr kritisch. Im Gegenteil, Anna Faris ist der Meinung, an Verschönerungen jeglicher Art sei nichts auszusetzen: „Ich denke, Menschen sollten tun, was immer sie wollen. Egal ob es darum geht, eine Zahnspange zu bekommen, sich die Haare zu blondieren, sich Extensions machen zu lassen oder sich einer Brustoperation, Nasenkorrektur oder einem vaginalen Eingriff zu unterziehen.“

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