30 Jahre Mauerfall: Die drei besten Apps zum Jubiläum

Zum 30. Mal jährt sich am 9. November der Fall der Berliner Mauer. In diesen drei Apps gibt es allerhand Infos und Erlebnisinhalte rund um das historische Ereignis.

So war es damals

Eine imposante Erfahrung bietet die iOS-App "MauAR". Wie der Name schon verspielt andeutet, bekommen Nutzer der kostenlosen App die Mauer in AR geboten. AR steht für Augmented Reality, also für "erweiterte Realität". Wer die App installiert und auf den Screen seines Smartphones blickt, der erlebt zumindest ein kleines bisschen, wie es war, als die Mauer noch stand - auch an Stellen, an denen längst nicht mehr viel auf die einstige Trennung hinweist.

Außerdem zeigt die App, ob man sich gerade im damaligen Berliner Osten oder Westen befindet - und wie die Mauer genau verlief. In einem AR-Film kann man zudem die Dinge aus der Sicht des Ost-Berliners Andreas und der West-Berlinerin Johanna erleben. Selbst zuhause ist die App nutzbar, auch wenn die Atmosphäre dort natürlich eine ganz andere ist.

Viele Aufnahmen

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat ebenfalls eine App zum Thema. Diese basiert auf der Website "chronik-der-mauer.de". Die App "Die Berliner Mauer" ist für Android- und iOS-Geräte erhältlich und versucht dem Nutzer die Signifikanz des Mauerfalls nahezubringen. Dazu werden unter anderem eine interaktive Karte, zirka 250 Fotos, 50 Audioaufnahmen und 25 Videos verwendet, um wichtige Ereignisse vom Bau bis zum Fall darzustellen. Wer das vor Ort erkunden möchte, der bekommt direkt die Anbindung der öffentlichen Verkehrsmittel angezeigt.

Das Thema lässt sich aber auch auf unzählige andere Weisen erkunden. Dabei hilft etwa die kostenlose iOS- und Android-App "Ask Helmut", die Konzerte, Theatervorstellungen, Ausstellungen und weitere Events tagesaktuell auflistet. Wer in der App Berlin auswählt, der findet dort sogar eine eigene Liste mit Veranstaltungen rund um den Mauerfall und die friedliche Revolution.


Bildrechte: pio3/Shutterstock.com
Neuer Kommentar